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              Ein X-Men zeigt dieKrallen

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             Alles auf Anfang

                Teil 1

Den kreativen Köpfen in Hollywood will offensichtlich so gar nichts mehr einfallen. Der Branche fehlt es an originären Ideen, die grossen Storyteller verwursten einfach nur noch bewährte Stoffe aus der Aservatenkammer des Kinos.

Erfolgsgaranten lassen sich ja immer weiter fortsetzen, das ist freilich keine Frage, aber selbst beinharte Fans winken mit der xxten Reprise irgendwann dankbar ab. Auf diese Weise wurden Horrorplotten wie John Carpenters "Halloween/78" zu Tode geritten; neuzeitlich strapaziert uns Silvester Stallone nach seiner Hirniaction "Rambo IV/08 mit Verweisen auf weitere Einsätze. "Indiana Jones IV" konnte im selben Jahr auch kaum punkten, aber trotzdem bleiben uns weitere Abenteuer wohl nicht erspart. Als wäre das nicht schon schlimm genug, läuft "Harry Potter" dieses Jahr in die sechste Runde, wenngleich dieser Zauberquark inzwischen allenfalls ein paar bekifften Muggels schmecken kann.

Es geht aber auch anders. Wem Endlosfortsetzungen zu blöd sind, der kann seit geraumer Zeit miterleben, wie seine Helden wurden was sie sind. Prequels, Vorgeschichten also, sollen den Hype für abgewetzte Moviebuster bringen. Garantien für einen sauberen Schnitt gibt's allerdings auch hier keine, denn nicht immer läuft der Restart so glatt wie es bei "Batman (BATMAN BEGINS/05) oder "James Bond (CASINO ROYALE/06) der Fall war.

Damit befinden wir uns einmal wieder in "Marvels" Superhelden-Universum, in dem wohl einfach alles möglich zu sein scheint. Hier mutiert der Langeweiler Peter Parker, durch den Biss einer genmanipulierten Spinne, zum "Spiderman", verwandelt sich Bruce Banner in den grünen Wutbolzen, weil er zuviel radioaktive Strahlung abgekriegt hat...etc.etc..etc..

Die Mutantenfamily "X-Men" kommt auch aus dieser Ecke und ist von Natur aus freaky."Wolverine" gehört dazu, besitzt selbstheilende Kräfte und Stahlklauen.....

                         X-MEN ORIGN: WOLVERINE

Logan (Hugh Jackson) tötet Creed, den Mörder seines Vaters und erfährt dabei, dass Victor Creed(Liev Schreiber) sein Bruder ist. Beide sind Mutanten mit ungeheuren Selbstheilungskräften. Sie fliehen und schliessen sich William Strykers (Danny Huston) Mutantenteam an, aber irgendwann setzt sich Logan wieder ab, um seinen eigenen Weg zu gehen.

So vergehen sechs Jahre, in denen er als Holzfäller arbeitet und mit seiner Freundin Kate Silverfox zusammen ein friedliches Leben führt.
Dann aber taucht Victor unversehens auf und tötet Kate. Daraufhin bittet ihn Stryker um Hilfe gegen Victor. Logan willigt ein, weil er Rache nehmen will. 

Den Südafrikaner Gavin Hood   kennen wir  ja vor allem durch sein anspruchsvolles Rassendrama "Tsotsi/05".
Soetwas dürfen wir in seinem neuesten Werk wohl kaum erwarten, und wenn man überhaupt irgendeinen Anspruch finden möchte, dann liegt er weniger in geschliffenen Handlungstrukturen als in den optischen Beigaben.
Die sind, notwendiger Weise, superb in Szene gesetzt, um davon abzulenken, dass dem klischeehaften Comic Book Charakter etwas Gewichtiges völlig abgeht...

Da bietet dieses Filmchen coole Action und gefällige CGI-FX-Mutantenfights, aber von einer Story, die zudem einmal krätig überraschen könnte, fehlt jede Spur. Im Gegenteil, Hood lässt es damit gut sein, dem wartenden Zuschauer, eine Erklärung für Wolverines Adamantiumkrallen hinzukaspern und verliert sich ansonsten in comicesken Superhelden-Prügelorgien.
Das alles gab es bereits viel, viel besser, aber nicht jeder Held kann ein "Batman" sein.

Für die Damenwelt bleibt allerdings ein Trost, in der Gestalt des muskulösen Mr. Jackman. Und das ist  ja auch schon etwas, gelle?

15.5.09 11:11
 


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