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ego-press auf Facebook

Moin...Moin..

Nach längerer Zeit melde ich mich wieder - und teile euch mit, dass EGO_PRESS vorerst auf Facebook weiterläuft.

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Meine Schreibwut hält sich allerdings nun in Grenzen - all die Weil mir irgendwie Lust, Laune und Zeit fehlen.

 Mag sein, dass mein fortgeschrittenes Alter (56) daran nicht ganz unschuldig ist.

Wer will, der kann ja mal bei FB reinschauen. Und wenn's mich wieder richtig packt, dann kommt auch ganz sicher ein neuer Blog - oder eine Homepage.

Bis denne...

26.5.15 13:42


                        Hokus-Pokus

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Bekanntlich erschien J.K. Rowlings Hausfrauenfantasy mit dem ersten Band um den Zauberlehrling „Harry Potter“ am 26. Juni 1997 in Great Britian, dann, 3 Monate später, auch bei uns im Carlsen Verlag. Der damit einhergehende monetäre Hype, den das inzwischen siebenteilige Werk losgetreten hat,  verhalf der alleinerziehenden Mutti aus dem Sozialhilfestatus und ausserdem zu einem beachtlichen Vermögen.
Nun lässt sich über Erfolg bekanntlich nicht streiten, wenn auch diese Bücher in ihrer etwas schwerfälligen Art mühelos auf etliche Seiten herruntergekürzt werden könnten. In der Tat dürfte man bei all dem, was die gute Frau dem Leser so an Geduld abverlangt, dieselbe schon baldigst verlieren, wenn nicht klar wäre, dass es sich hier um eine Kinderbuchreihe handeln soll. Und die lieben Kleinen konsumieren ohnehin alles, egal wie lange es dauert.

Freilich, das muss Mrs. Rowling denn doch belassen werden,tröstet die Ansammlung skurriler Figuren(Muggels, Todesser, die maulende Myrthe) und Ideen(Quiddichspiel) über den sturen Erzählfluss schon etwas hinweg. Bei aller Kritik darf dann hier nicht übersehen werden, dass Warner Bros mit der Verfilmung des ersten Bandes, „Harry Potter und der Stein der Weisen“, im November 2001, eine Renaissance des Fantasyfilms zu Wege brachte, die allerdings einen Monat später von New Line Cinema und Peter Jackson durch den, weitaus interessanteren, „Herr der Ringe Einstieg“ „Die Gefährten“ getoppt wurde.
Wen wundert’s ,dass daraus, ob alller Konkurrenz, eine funktionierende Geldmaschinerie wurde, und nun dürfen die infantilen Fans endlich, endlich „Harry Potter 6“ geniessen...

 

Im sechsten Jahr in Hogwarts ist für Harry und seine Freunde nichts wie es einmal war. Die Schule ist längst kein sicherer Ort mehr, Menschen verschwinden auf geheimnisvolle Weise oder sterben. Der dunkle Magier Lord Voldemort wird immer mächtiger, und deshalb bereitet sich Direktor Dumbledore auf die alles entscheidende Schlacht gegen die finsteren Kräfte vor. Aber es gibt auch noch andere Probleme, denn die jungen Zauberer machen Bekanntschaft mit der Liebe. Und das kann auch  ganz schön weh tun...

 

Aus geschäftlich notwendigem Ansinnen hat Warner Bros den magischen Bengel vom August 2008 auf den Juli 2009 verschoben. Das fanden wir ja wirklich clever, aber ansonsten happert’s mit der Cleverness. 153 Minuten, liebe Leute, das hält doch kein kindliches Gesäss aus. Damit die Kids trotzdem bei der Sache bleiben gibt es im Potterversum wieder viel zu sehen. Die Geschichte selber, eigentlich reine Fantasy, verfällt des öfteren gerne einmal in etwas gruseligere Gefilde, da stellt sich die Frage, wieviel davon so ein „halber Hahn“ vertragen kann. Immerhin, wir vom älteren Semester sind da ja einiges gewohnt.

Mal ehrlich, für Kinder ist diese Zauber-Horror-Picture-Show doch schon seit dem dritten Teil nicht mehr ganz geniessbar, oder? Zur Entspannung serviert der TV-Director David Yates den verzückten Anhängern einen Romantikanteil, als „Harry Potter-Version“ des „Weichzeichner-Vampirplots „Twilight/2007“. Harry, Ron und Hermine hat’s erwischt, sie alle drei sind verliebt,wie schöööön; das ergibt, selbstredend, einen beachtlichen Schnieffaktor. Indes, wenn es nicht schon so im Buch stehen würde, dann dürfte wohl kein Mensch glauben, dass sich auch nur ein weibliches Wesen für den lauen, farblosen Rupert Grint interessieren könnte. Das Gleiche gilt für Blassvogel Daniel Radcliffe, bei dem die Berufung zum Zauberheini Harry eigentlich nur ein überlanger Witz sein kann.Einzig Emma Watson darf man getrost gut finden, denn sie ist es einfach, punkt um.

Gelegentlich blitzt ein bisserl Tolkien auf, und Albus Dumbledore sieht tatsächlich aus wie Gandalf himself. Den holt der Sensenmann durch die Hand des titelgebenden „Halbblutprinzen“ (shit: Spoiler..), dessen Identität eben mal ganz flink gelüftet wird, um wohl etwas Zeit zu sparen. Das macht eigentlich so gar keinen Spass, aber dem Zielpublikum gefällt es allemal..

Wem denn sonst......?

 

 

21.7.09 19:15


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